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20.09.2017

Achtsam fragen – ehrlich antworten

Das mit dem Fragen und Antworten ist gar nicht mal so einfach. Im Fokus-Thema der September-Ausgabe von seminar.inside beleuchtet Rhetoriker Oliver Gross ein Feld der Kommunikation, in dem es oft an Achtsamkeit und Ehrlichkeit fehlt.

Wer fragt, sollte sich die Zeit nehmen, zuzuhören. Wer gefragt wird, sollte auf die konkrete Frage antworten. Das sind zwei der vielen Tipps, die Autor Oliver Gross in seinem Artikel rund um Fragen und Antworten gibt.

Vor allem das mit dem Fragen ist so eine Sache. Oliver Gross betont: „Eine charismatische Persönlichkeit hält sich an eine einfache Regel: Sie fragt und interessiert sich für die Antwort und ist neugierig auf die Sehens- und Sichtweise des Gefragten, gleich wie sie lauten wird. Genau das bemerkt der Gesprächspartner und eben dadurch entsteht eine Atmosphäre des gegenseitigen Respekts, der Achtung und der Aufmerksamkeit.“

Und wenn mir die Antwort nicht passt? Oliver Gross: „Bevor wir uns über die vermutete Oberflächlichkeit der Antworten auf unsere Fragen echauffieren, sollten wir unser Fragen in Form, Inhalt und Achtsamkeit für den Augenblick überprüfen. Also uns wirklich bewusst fragen, ob überhaupt die Chance auf eine ehrliche Antwort besteht. Falls Sie das mit ‚nein‘ beantworten, dann fragen Sie lieber erst gar nicht.“

Zielorientiertes Training

Nachhaltiges Lernen ist gerade im betrieblichen Umfeld ein wichtiges Thema, nicht zuletzt, um auch einen Return on Investment zu erhalten. Deshalb drängt sich die Frage auf, wie man die Kompetenzen und das Verhalten von Mitarbeitern bedarfsbezogen, gezielt und nachhaltig weiterentwickeln kann. In der Coverstory der September-Ausgabe nennt Michael Müller, Gründer, Gesellschafter und Vorsitzender der Geschäftsführung von AVANSA International fünf Faktoren, die seiner Erfahrung nach für eine nachhaltige Verhaltensveränderung besonders wichtig sind.

 

Dabei legt Michael Müller unter anderem Wert auf die Anwendung in der Welt der Teilnehmer: „Die besten Kommunikations- und Verkaufstechniken sind nutzlos, wenn sie nicht zum Alltag, zur Branche und den Kunden des Teilnehmers passen. Damit die erlernten und verfeinerten Techniken im Alltag auch angewendet werden können, ist ein Training aus der Praxis für die Praxis elementar. Die Teilnehmer sollen in ihrem Praxisumfeld üben und lernen können. So ist der erste Schritt von der Theorie in die Praxis geschafft und das authentische Umsetzen in die Praxis beim Kunden gut vorbereitet.“

Wohlbefinden und Sicherheit

Ein Feel Good Manager sorgt für das Wohlbefinden der Mitarbeiter, ist eine Schnittstelle zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer und für die emotionale Unterstützung im Unternehmen zuständig. Doch gut gemeint ist noch lange nicht gut gemacht, weiss Autor Marcus König. Unter der Rubrik „Aus der Wirtschaft“ betont der facettenreiche Berater und Coach denn auch: „Eine grosse Gefahr besteht darin, dass sich Führungskräfte komplett von den Menschen entkoppeln, die im Unternehmen arbeiten.“

Vor allem die in den jüngsten Jahren massive Häufung von Terroranschlägen haben auch die Event-Veranstalter für das Thema Sicherheit sensibilisiert. Das stellt Marcel Hirschi fest. Und er muss es wissen. Der Sicherheits-Fachmann aus Zürich weiss im Interview unter der Rubrik „Support“ unter anderem, dass heute Aspekte in Sicherheitskonzepte aufgenommen werden, von denen vor ein paar Jahren noch niemand gesprochen habe. „Anlassgerechte Sicherheitskonzepte haben deshalb heute einen viel grösseren Stellenwert in der Planung und Durchführung von Events jeder Art.“

Abgerundet wird die aktuelle Ausgabe von wertvollen Inputs für die erfolgreiche Seminarplanung, von der Präsentation besonderer Tagungs- und Seminardestinationen sowie einer Fülle an Tipps rund um Weiterbildung, Seminare und Tagungen.

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