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02.05.2017

Die Maske der ewigen Jugend

Jung, schön, dynamisch – am liebsten für immer. Der diesjährige Networking-Tag, der am 8. September in den Olma Messen St.Gallen stattfindet und von FHS Alumni organisiert wird, läuft unter dem Motto «Forever Young». Expertinnen und Experten beleuchten mit philosophischen, medizinischen und wissenschaftlichen Ansätzen eine Thematik, die in der Geschichte der Menschheit wohl kaum so aktuell war wie in diesen Jahren.

Am diesjährigen Networking-Tag werden wiederum 1000 Besucherinnen und Besucher erwartet.

 

Ewig jung, ewig schön – Werbung zeigt uns überall auf der Welt, wie wir uns gegen das Altern wehren können. Dabei geht es zum einen um reine Äusserlichkeiten: straffe Haute, volle Lippen, Model-Masse. Die entsprechende Produktepalette, sich selbst zu verjüngen, reicht schier ins Unendliche. Zum anderen geht es um das menschliche Verhalten. Manager müssen jung und dynamisch wirken, bewährte Traditionen werden über Bord geworfen oder Führungsstile neu gestaltet. Ist der Wunsch nach Jugendlichkeit zur allgegenwärtigen Lebensphilosophie geworden? Solche und weitere Fragen werden am diesjährigen Networking-Tag gestellt und Antworten darauf gesucht. Am Freitag, 8. September 2017, ist die Ehemaligen-Organisation FHS Alumni der Fachhochschule St.Gallen (FHS) bereits zum zwölften Mal Gastgeberin.

 

Experten entgegnen Mythen

Das Programm beinhaltet im ersten Teil Referate von Expertinnen und Experten aus verschiedenen Bereichen: Ute Frevert, deutsche Historikerin und Direktorin des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, fokussiert in ihrem Referat das Kulturhistorische: Gab es schon früher Kulturen, welche die Jugend vergötterten? Schriftsteller und Philosoph Philipp Tingler spricht über aktuelle Jugendlichkeit, der er einen manischen Individualismus unterstellt. Die medizinische Ebene deckt Beat Villiger ab, der heutige Spitalratspräsident in Luzern und Nidwalden, dessen besonderes Augenmerk – als Chefarzt an vier Olympischen Spielen – jahrelang der Sportmedizin galt. Sein Referat trägt den Titel: «Wollt ihr eigentlich ewig leben?». Die wissenschaftliche Perspektive übernimmt Pasqualina Perrig-Chiello, Entwicklungspsychologin der Universität Bern. Sie ist Expertin der Altersforschung und thematisiert am Networking-Tag die Ressourcennutzung im mittleren Lebensalter und fragt sich: «Weltreise – Porsche – Affäre: Was bringt’s?».

 

Aussergewöhnliche Führungskräfte im Podium

Der zweite Teil des Programms ist ein Podium, das sich um die Unternehmensführung in Bezug auf «Forever Young» dreht: Leiten junge Führungskräfte anders als ältere? Wie stark bestimmen gegebene Strukturen den eigenen Führungsstil? Was ist ein moderner Führungsstil? Die Runde setzt sich aus drei Personen zusammen, die sich unterschiedlichen Herausforderungen stellen: Was bedeutet es für Marc Stoffel, CEO Haufe-umantis AG und erster demokratisch gewählter CEO in der Schweiz, sich jedes Jahr der Wahl durch die Belegschaft zu stellen? Wie gelang es Caroline Forster, die bereits mit 24 Jahren in das Familienunternehmen Forster Rohner AG einstieg und heute an der Spitze steht, ihren Führungsstil auf die grosse Familientradition zu adaptieren? Wie schafft es Alexander von Witzleben, CEO der Arbonia AG, immer wieder Unternehmen aus der Krise zu führen? Moderiert wird das Podium von Claudia Lässer. Sie ist Managerin, Unternehmerin und moderierte bereits die unterschiedlichsten Formate.

 

Der Abschluss des Networking-Tags bildet die traditionelle Networking-Party. Der Anlass ist öffentlich und beginnt um 13 Uhr. (networkingtag.ch)

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