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27.12.2018

Geld allein macht nicht glücklich

Geld ist nicht alles. Laut einer aktuellen Studie von ADP zumindest nicht, wenn es nach den ArbeitnehmerInnen in ganz Europa geht: gefragt nach ihrer Hauptmotivation, zur Arbeit zu gehen, gibt fast die Hälfte (48 Prozent) andere Gründe an, als das Gehalt. Die Studie, in der über 2‘000 ArbeitnehmerInnen befragt wurden, zeigt zudem, dass Massnahmen jenseits der monetären Vergütung zu höherem Engagement und grösserer Zufriedenheit am Zahltag führen.

Für fast die Hälfte der Angestellten geht es bei ihrer Arbeit nicht nur um Geld.


Eine deutliche Minderheit der Angestellten wird tatsächlich von Leidenschaft und Freude am Beruf getrieben – ein Fünftel (20 Prozent) der Befragten geben an, dass sie arbeiten weil sie das, was sie tun, gerne tun, während 10 Prozent zur Arbeit gehen, weil sie gerne für ihr Unternehmen arbeiten. Weitere 10 Prozent werden vom Willen zu lernen und Karriereambitionen motiviert. Im Gegensatz dazu gaben über ein Drittel (38 Prozent) an, dass sie arbeiten, um Dinge zu bezahlen, die sie brauchen, während es für 13 Prozent Dinge sind, die sie wollen.

 

Motivation als Schlüsselfaktor

Die Studie beschäftigt sich ausserdem damit, wie diese verschiedenen Motivationsfaktoren sich darauf auswirken, wie zufrieden die Angestellten nach Erhalt ihres Gehalts sind. Die Mitglieder der letztgenannten Gruppe, die hauptsächlich dafür arbeitet, um Dinge zu bezahlen, die sie brauchen oder wollen, ist mit grösserer Wahrscheinlichkeit unzufrieden, wenn sie ihr Gehalt bekommen (16 Prozent und 27 Prozent), als die, die ihren Beruf gerne ausüben und gerne in ihrem Unternehmen arbeiten (12 Prozent und 9 Prozent).

 

MitarbeiterInnen, die ihren Beruf mit Leidenschaft und Freude ausführen, identifizieren sich zudem stärker mit den Zielen und Werten ihres Unternehmens. Von denjenigen MitarbeiterInnen, die gerne in ihrem Beruf oder in ihrem Unternehmen arbeiten, kennen ein Drittel (33 Prozent und 35 Prozent) die Unternehmensziele in und auswendig; bei denjenigen, die durch den monetären Aspekt motiviert werden, ist es nur etwa ein Fünftel (21 Prozent und 20 Prozent).

 

Die Motivation jedes Mitarbeiters und jeder Mitarbeiterin entwickelt sich verständlicherweise im Laufe der Karriere, entgegen der Erwartung vieler sind es aber nicht die jungen MitarbeiterInnen, die am stärksten vom Geld motiviert werden. Die Altersgruppe zwischen 18 und 24 hat am seltensten angegeben, für etwas zu arbeiten, das sie brauchen (30 Prozent), verglichen mit 42 Prozent bei den über 50-Jährigen. Jüngere MitarbeiterInnen werden hingegen mehr vom Willen zu Lernen und von Karriereambitionen motiviert (18 Prozent), während die Tatsache, den Beruf gerne auszuüben, immer wichtiger wird, je älter die MitarbeiterInnen werden.

 

Motivationsmöglichkeiten richtig einsetzen

„Jeder Angestellte wird durch zahlreiche unterschiedliche Faktoren motiviert. Unsere Studie zeigt jedoch deutlich, wie stark sich die monetäre beziehungsweise nicht-monetäre Motivation auf die Zufriedenheit und das Engagement der MitarbeiterInnen auswirkt“, erklärt Steven van Tuijl, Managing Director ADP Germany & Poland.

 

„Das Engagement eines Mitarbeiters ist nachweislich ein wichtiger Faktor für dessen Produktivität und damit letztlich für den Unternehmenserfolg – es ist also essentiell, dass Unternehmen diese monetären und nicht-monetären Motivationsmöglichkeiten richtig einsetzen. Personalabteilungen müssen sicherstellen, dass sie wissen, was verschiedene MitarbeiterInnen in verschiedenen Rollen an verschiedenen Punkten ihrer Karriere antreibt, um daraus verschiedene Arbeitsmodelle und Benefits zu entwerfen, die allen Ansprüchen und Persönlichkeiten gerecht werden.“ (de-adp.com)

 

 

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