Übersicht
20.11.2018

Mehr Besuchende, zufriedene Ausstellende

Die bedeutendste nationale und internationale Bildungsmesse Swissdidac & Worlddidac Bern ist erfolgreich über die Bühne gegangen. 13‘000 begeisterte Besucherinnen und Besucher aus dem In- und Ausland, 10 Prozent mehr als vor zwei Jahren, liessen sich von den 270 Ausstellenden auf dem BERNEXPO-Gelände über die neusten Trends im Bildungsbereich informieren. Die Veranstalter zogen eine positive Bilanz.

Der wichtigste Treffpunkt für die Bildungsbranche hat sich etabliert. Insgesamt 13‘000 Besucherinnen und Besucher aus dem In- und Ausland besuchten die Swissdidac & Worlddidac Bern. Mit der gleichzeitig stattfindenden Berufs- und Ausbildungsmesse (BAM) avancierte die Bundesstadt drei Tage lang zur Bildungshauptstadt. Die BAM läuft noch bis am Montag, 12. November 2018. «Wir sind sowohl mit der Anzahl der Besuchenden als auch mit der hohen Qualität des Publikums sehr zufrieden. Insbesondere die steigende Besucherzahl aus der Romandie ist erfreulich. Es ist uns gelungen Bern als Bildungshauptstadt nachhaltig zu positionieren», bilanziert Anna Herrmann, Messeleiterin Swissdidac & Worlddidac Bern. Auch Danny Gauch, Generaldirektor der Worlddidac Association, zeigt sich höchst zufrieden: «Die Worlddidac & Swissdidac Bern liefert einen Beitrag zur Verbesserung der Bildung weltweit und ist eine wundervolle Vernetzungsplattform. Die Ergebnisse sind äusserst zufriedenstellend».

Michael In Albon, Leiter «Schulen ans Internet» und Jugendmedienschutz-Beauftragter bei Swisscom, streicht heraus: «Die zweite Durchführung der wichtigsten Bildungsmesse der Schweiz war ein Erfolg. Wir fühlten uns an der BERNEXPO sehr wohl und gut aufgehoben und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit».

Beat Zemp, Zentralpräsident des Dachverbands Lehrerinnen und Lehrer Schweiz (LCH), unterstreicht: «Die Swissdidac & Worlddidac die wichtigste Lehrmittelmesse der Schweiz. Es ist besonders wichtig, dass Verantwortliche aus der Bildungspraxis, -wissenschaft und -politik mit den Lehrmittelherstellern in Kontakt treten. Die Swissdidac & Worlddidac ist dafür eine ideale Plattform».

Auch Michael Geiger, Leiter Messen Westermann Gruppe, zieht eine positive Bilanz zur Austragung 2018: «Wir sind mit der diesjährigen Messebeteiligung sehr zufrieden. Der Zuspruch des Publikums war wunderbar, wir freuen uns bereits auf 2020».

Grosser Andrang vor den drei Themenbühnen

Sehr gut frequentiert waren an allen drei Messetagen der Swissdidac Bern die drei Themenbühnen Didaktik kibesuisse, Digital Swisscom und Innovation.

Die Weiterbildungsplattform Swissdidac Bern verschaffte einen ausgezeichneten Überblick über die neusten Entwicklungen in der Informations- und Kommunikationstechnik (ICT) im Bereich Bildung. So machte das Forum Weiterbildung unter dem Titel «analog.digital» das Klassenzimmer von morgen erlebbar. 14 innovative Start-ups aus dem EdTech Collider der ETH Lausanne präsentierten Neuheiten aus der Bildungstechnologie.

Einer der Messehöhepunkte war der Workshop «Augmented Reality». André Marty und Dario Zenhäusern berichteten über ihre Erfahrungen einer einjährigen Testphase in der Schule von Leukerbad (7.-9. Klasse). Dabei zeigten sie Beispiele, wie Smartphones oder Tablets im Unterricht sinnvoll eingesetzt werden können.

Am dritten Messetag wurde die 5. JAMES-Studie der Swisscom in Zusammenarbeit mit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) vorgestellt. Sie gibt darüber Aufschluss, wie Schweizer Jugendliche im Alter zwischen 12 und 19 Jahren die Medien nutzen. Netflix, Spotify & Co. geben bei den Jugendlichen in der Schweiz den Ton an. Dank Flatrate-Streaming hat über die Hälfte praktisch unbegrenzt Zugriff auf Filme, Musik oder Games. Kommuniziert wird vor allem mit dem Handy per Instagram, WhatsApp oder Snapchat. Facebook wird nur noch von jedem fünften Jugendlichen regelmässig genutzt.

Worlddidac Bern: Future Talk gut besucht

Grossen Anklang an der Worlddidac Bern fand die Streaming-Konferenz der Internationalen Gesellschaft für Technologie in der Bildung (ISTE). Die ISTE-Konferenz «Transforming Education» vermittelte viel Wissenswertes zur tiefgreifenden Veränderung der globalen Bildung. Ein weiteres Highlight der Veranstaltung war der Future Talk, der sich mit öffentlich-privaten Partnerschaften im Bildungswesen befasste. Die Referate der internationalen Meinungsmacher, Politiker, Bildungsexperten und Privatunternehmen stiessen auf positive Resonanz.

An der Worlddidac Bern fungierte Finnland als Gastland. Anlässlich der finnischen Konferenz gab Anita Lehikoinen, Staatssekretärin für Bildung und Kultur in Finnland, Einblick in das finnische Schulsystem und erklärte plausibel, weshalb Suomis Schülerinnen und Schüler in den Pisa-Studien regelmässig Spitzenplätze belegen. «Bildung legt das Fundament für die Entwicklung einer Gesellschaft. Die Worlddidac Bern ist eine gute Gelegenheit, der Welt zu zeigen, was wir über Bildung wissen. Zudem erlaubt uns diese Plattform, unsere globale Verantwortung zu übernehmen, anderen Ländern bei der Entwicklung ihres Bildungssystems zu helfen», so die Bildungsministerin.

Gleich zum Auftakt der Veranstaltung wurden die 18. Worlddidac-Awards für innovative, pädagogisch sinnvolle und nachhaltige Produkte und Lösungen im Bildungsbereich verliehen. 34 Gewinner freuten sich über die Auszeichnung.

www.swissdidac-bern.ch

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