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06.11.2018

Mit Buddhismus Management Skills verbessern

Führungskräfte machen die meisten Überstunden. So lautet das Fazit einer kürzlich veröffentlichten Studie. Umso wichtiger ist es, die mentale Leistungskraft ständig zu trainieren. Dies ist auch einer der zentralen Punkte, die der buddhistische Meister Tulku Lobsang Rinpoche mit seinem Programm „Leading by Living your Full Potential“ aufzeigen will.

 

Tulku Lobsang Rinpoche

 

Konkret bedeutet das: Führungskräfte sollen nach dem Ende des Trainingsprogramms ihr volles Potential ausschöpfen sowie nach den Maximen des Buddhismus, wie zum Beispiel Verantwortung und Respekt, handeln können. Ausserdem sollen sie stressresistenter sowie hochfunktionsfähig werden.

 

Trainingsprogramm am WEF vorgestellt

Laut der Studie „Arbeitszeitmonitor 2018“ des Hamburger Vergütungsspezialisten „Compensation Partner“ sind es beinahe zwei Jahre, die Führungskräfte in ihrem Berufsleben an Überstunden anhäufen. Für viele führt dieses Überarbeiten zu psychischen sowie körperlichen Belastungen, die letztlich im Burn-out enden könnten. Dies erkannte auch der buddhistische Meister Tulku Lobsang Rinpoche. Daher erstellte er ein Trainingsprogramm, welches das Thema „Überarbeiten“ in den Fokus rückt sowie Lösungsansätze bietet – eine Art Prophylaxe.

 

Aufgrund seiner langjährigen Expertise unter anderem im Bereich der Psychologie war es Tulku Lobsang Rinpoche möglich, solch ein Programm zu realisieren. Er stellte aber nicht nur das Überarbeiten in den Fokus. Sein Augenmerk richtete er auch auf andere Aspekte, wie Effektivität und buddhistische Wertvorstellungen. Diese umfassen Respekt, Weisheit, Mitgefühl, Verantwortung und Engagement. Letztlich entstand das umfangreiche neun- bis vierzehntägige Trainingsprogramm „Leading by Living your Full Potential“ für Führungskräfte. Offiziell vorgestellt wurde das Trainingsprogramm im Rahmen einer Veranstaltung des „World Economic Forum“ in diesem Jahr in der Schweiz.

 

There is no limit

Auf Grundlage tibetischer Medizin sowie buddhistischer Psychologie baut Tulku Lobsang Rinpoche sein Trainingsprogramm für Führungskräfte auf. In insgesamt fünf zusammenhängenden Modulen lehrt er den TeilnehmerInnen alles Relevante, um ihr volles Potential erkennen und ausschöpfen zu können, sowie um sich selbst zu verändern. Diese Module reichen von Achtsamkeitstraining, Atem- sowie Dehnübungen bis hin zu Schwertmeditation und Schulung des Geistes. „Wenn Führungskräfte diese Übungen regelmässig machen und sich all diese Tipps zu Herzen nehmen, werden sie für das Unternehmen unverzichtbar“, erläutert Tulku Lobsang Rinpoche. Als Gründe gibt er an: Leitende MitarbeiterInnen hätten bloss das Funktionieren gelernt. Kreativität und der angemessene Umgang mit MitarbeiterInnen seien weniger ausgeprägt. Vielmehr hingen viele Führungskräfte auf einem Ego-Trip fest. Diese Aspekte sollen durch das Trainingsprogramm verbessert werden.

 

Keine Macht den Egomanen

„Egomanie ist Gift für das Arbeitsklima und für das Unternehmertum generell – weltweit,“ fügt Tulku Lobsang Rinpoche hinzu. Als Beispiel für das „zerstörerische Verhalten“ von leitenden MitarbeiterInnen nennt er die Weltwirtschaftskrise ab 2007. Diese sei vor allem durch Gier von Egomanen entstanden. Zur Erinnerung: Der spekulativ aufgeblähte Immobilienmarkt hatte in den USA zu einem Dominoeffekt geführt, der eine globale Banken- sowie Finanzkrise ausgelöst hatte. Tulku Lobsang Rinpoche ist überzeugt, dass eine andere, „humanistischere“ Ethik in den Führungsetagen die Weltwirtschaftskrise nicht ausgelöst hätte. Eine Ethik, die sich im Laufe der Zeit entwickelt, wenn die Punkte des Trainingsprogramms nicht vergessen, sondern praktiziert werden.

 

Das Gelernte richtig anwenden

Damit das neu erworbene Wissen auch richtig angewandt wird, können Unternehmen Follow-ups buchen. Zertifizierte Coaches machen sich von dem gegenwärtigen Wissensstand der Führungskräfte ein Bild und bieten dementsprechend Hilfestellung an. Denn schliesslich soll die Flamme der Selbsterkenntnis, die durch das Programm entfacht wurde, nie wieder erlöschen – weder für die ehemaligen KursteilnehmerInnen, noch für das Unternehmertum – weltweit. (LeadershipFromWithin.org)

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